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Crafter Westerngitarren – Kalender 2011
Gerade in Druck gegangen und ab nächster Woche erhältlich. Der Crafter Westerngitarren Kalender 2011. Auf 12 Monate verteilt: Künstlerische Ansichten eines einzigen Instruments – der Crafter GAE-8 BK. Alle, die uns in den nächsten Wochen ein Foto mit Ihrer Crafter Gitarre (gleich welcher Art) einsenden, erhalten nach den Weihnachtsferien ein Exemplar gratis und werden auf crafter-gitarren.de in einer Webgalerie veröffentlicht. Adresse auf der Mail nicht vergessen. Hier geht´s zum Preview.
Neuer Blueridge Katalog
Rechtzeitig zur Musikmesse in Frankfurt von 24. bis 27. März 2010 präsentieren wir Ihnen den deutschen Blueridge Katalog in gedruckter Form. Inclusiver aller Neuerungen. 12-saitige Instrumente und Tenorgitarren, die Adirondacks mit neuem Kopfplattendesign oder 12-Bund Versionen bekannter Klassiker.
Den Blueridge Katalog können Sie hier downloaden.
Weitere Informationen zu Blueridge Gitarren finden Sie hier.
Crafter GLXE und DLX im Soundlabor
Nachdem wir in der letzten Woche Blueridge Gitarren im direkten Klangvergleich hatten, präsentieren wir heute eine Crafter GLXE-3000 BB (Grand Auditorium) zusammen mit einer Dreadnought (Crafter DLX-3000 BB).
Wenn es mittlerweile so etwas wie einen Allrounder unter den Sechssaitigen gibt, dann ist es sicher die “Grand Auditorium”. Etwas kleiner als eine “Jumbo” und mit Zargen, deren Winkel minimal flacher am Griffbrett anliegt, ist es DIE Gitarre für feinfühlige Balladen und kraftvolles Spiel gleichermaßen. Mit ihren dezent reduzierten Bassfrequenzen macht sie im Studio bei Mikrofonabnahme eine ebenso gute Figur wie auf der Bühne mit Tonabnehmer. Plug and Play at its Best.
Beide Crafter Instrumente haben eine massive Engelmann Fichtendecke, Boden und Zargen sind aus massivem Bubinga, das Bracing ist “scalloped”, entspricht also im Shaping den Gitarren der legendären Pre-War-Ära.
Pro Arte Mitarbeiter Stephan Schmitt spielt zunächst eine eher balladeske Sequenz um im Anschluss mit dem Anschlag weit an die Grenze der Gitarre zu gehen. Sehr deutlich ist zu hören, wie die beiden Instrumente beginnen zu “komprimieren”.
Weitere Informationen und Preise gibt es hier zur Crafter DLX-3000 BB und zur Crafter GLXE-3000 BB.
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GLXE-3000-BB Ballad
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DLX-3000-BB Ballad
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GLXE-3000-BB Strumming
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DLX-3000-BB Strumming
Blueridge Gitarren im Soundvergleich
Was beeinflußt den Klang einer akustischen Gitarre mehr? Das Holz, die Beleistung, die Kunst des Gitarrenbauers? Die Frage ist für viele Gitarristen schon fast akademischer Natur und liefert insbesondere in Foren Material für ungezählte Beiträge. Heute geht es uns um unterschiedliche Korpusformen, deren Volumen und Zargentaillierung den Sound wesentlich formen. Wir vergleichen von Blueridge die BR-260 (Dreadnought), eine BR-263 (Triple “0″) und die BR-361 (Parlour). Alle Instrumente haben eine massive Fichtendecke und einen Korpus aus massivem Palisander. Eingespielt von Pro Arte Mitarbeiter Stephan Schmitt.
BR-260. Die “Dreadnought” ist das wohl beliebteste Werkzeug, wenn es um Durchsetzungvermögen und Power geht. Interessanterweise heißt das gute Stück übersetzt “Fürchtenichts” und war die Bezeichnung für ein 1906 gebautes Kriegsschiff. Der Bau der Gitarre erfolgte ca. zehn Jahre später. Singer und Songwriter im Folk und Blues spielen diese Flat-Tops bevorzugt, im Bluegrass ist die Dreadnought ein gern gesehener Gast im Proberaum und auf der Bühne. Mit dem Plektrum gespielte Single Note Lines und Akkorde erklingen präsent und obertonreich. Die Zarge liegt meist rechtwinklig am Hals an, die Taille ist breit, der Korpus sehr tief. Mehr Informationen hier.
BR-263. Ganz anders die Triple “0″, Orchestra oder Auditorium Modelle. Konsequent auf tonale Mitten und feine Obertonstruktur getrimmt entfalten sie ihre optimale Kraft und Ausgewogenheit beim Spielen mit den Fingern oder Fingernägeln der rechten Hand. Die Taillierung ist relativ schmal, der Korpus kleiner als bei der Dreadnought. Das alles führt zu einer schnellen Ansprache bei kurzem Sustain. Zurückhaltende Bässe verhelfen dem Instrument zu klarer Trennung zum Diskantbereich. Die ideale Partnerin für perlende Arpeggien, Ragtime und New Acoustic Style. Mehr Informationen hier.
BR-361. Klein, aber “0″h”0″. Unglaublich, welche Power aus so einem “reduzierten” Korpus kommt. Eine schlanke Beleistung der Decke sorgt für einen vergleichsweise tiefen Bass und gehörig Fundament respektive Lautstärke. Kein Wunder also, dass insbesondere Singer/Songwriter diese Perle gerne als Instrument auswählen. Das Shaping ist in seinem Ursprungsland USA weitaus beliebter als in Europa, im Fingerstyle und Blues fühlt sich die Gitarre eher zuhause als bei Fullrange-Akkorden mit dem Plektrum. Mehr Informationen hier.
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Blueridge BR-260
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Blueridge BR-263
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Blueridge BR-361
Von links nach rechts: BR-260, BR-263, BR-361
Mythos Adirondack
Mindestens seit drei Jahren ist es wieder in aller Munde. Das Holz, aus dem die Gitarrenträume geschnitzt sind und bei dem Fingerpicker wie Blugrass-Artisten gleichermaßen feuchte Augen bekommen. Adirondack. Was ist dran und vor allem drin, im Holz? Alles nur ein Werbetrick? Wir versuchen ein wenig Licht in das mystifizierte dunkle Schallloch zu bringen.
Zuallererst gilt. Eine wohlklingende Gitarre ist das Zusammenspiel von sehr vielen Faktoren. Wer den Klang ausschließlich von Hölzern abhängig macht, vergißt, dass traditonsreiche Gitarrenbauer und Firmen jahrelange Entwicklungsarbeit in Shapings und Bracings, in Lacke und Polituren investieren, bis wir die gereiften Serienprodukte in Händen halten.
Das gleichnamige Holz wächst in einer Region nördlich und nordwestlich von New York, die unseren Alpen nicht unähnlich ist. Lake Placid, Austragungsort zweier Olympischer Spiele ist der wohl bekannteste Ort der ansonsten relativ einsamen Gegend. Die begehrten Decken stammen von der “Adirondack Red Spruce”, einer Fichte also, deren Holz auf der einen Seite sehr widerstandsfähig ist (es findet im Schiffsbau und bei der Gartenstuhlherstellung Verwendung), andererseits einen exzellenten und ausgewogenen Ton besitzt. Die legendären “Pre-War”-Instrumente waren daraus geschnitzt.
Puristen allerdings, die feinverteile und eng gemaserte Jahresringe erwarten, werden schnell enttäuscht, denn der Abstand zwischen 12 sichtbaren Reifemonaten kann schon mal einen Zentimeter betragen, mineralische Einschlüsse sind ebenfalls keine Seltenheit und führen zu kosmetischen “Ungereimtheiten”.
Wer auf Vintage-Sound steht, der bekommt allerdings wirklich leuchtende Augen und Ohren. Instrumente mit Adirondack Fichtendecke haben wirklich diese kleine besondere Nuance “Mehr”. Mehr Volumen, mehr Attack, mehr Fun.
Natürliche Kräfte drosseln allerdings eine ungebremste Vermehrung von “Adirondacks”. Im 25.000 Quadratkilometer großen Gebiet muss man einfach warten, bis die Bäume groß genung sind und bis sie geschlagen und weiterverarbeitet werden dürfen. Vor wenigen Jahren war es wieder soweit. Was uns dann zum Beispiel Blueridge-Gitarren mit dem berühmten “A” im Modellnamen beschert.













