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Blueridge Guitars, Rubén Konzertgitarren und Bluegrassinstrumente in “Akustikgitarre”
Unsere aktuellen Werbeanzeigen im Magazin “Akustikgitarre” zeigen diesmal Blueridge Akustikgitarren, Antonio Rubén Konzertgitarren und die gesamte Kollektion an Bluegrassinstrumenten von “Gold Star Banjos” über “Kentucky Mandolins” bis hin zu “Regal Resophonics” und “Rover Banjos”.
Blueridge verfolgt konsequent den Weg ausgezeichnete Repliken von Gitarren der 30er Jahre und der legendären “Pre-War” Ära zu bauen. Ausgesuchte Sitka Fichtendecken, Zargen/Boden aus teilweise massivem Honduras Mahagoni oder ostindischem Palisander, Hals Mahagoni, Griffbrett und Steg aus Palisander, exclusives “Dalmatian-Style” Pickguard, Peghead mit Abalone Einlagen. Natural High Gloss Finish mit “Agetoner” für den perfekten “Vintage-Look”. NEU! Adirondack is Back! Decken mit dem berühmten Holz des Naturreservates – einzigartig druckvoller Sound.
In der Produktpalette von Antonio Rubén Konzertgitarren spiegeln sich Schülergitarren genauso wider wie das Instrument, mit dem man erstmals eine Bühne betritt. Sie mögen Flamenco? Dann lassen Sie sich von der Tri Fondo TF-40 begeistern. Antonio Rubén Gitarren entstehen in Handarbeit. Wir verwenden ausschließlich aufwändig getrocknete, ausgesuchte Klanghölzer. Alle Gitarren sind hochglanzlackiert (die Tri Fondo Serie gibt es auch mit Seidenmattfinish) und haben vergoldete Qualitätsmechaniken.
Er ist sicher einer der bekanntesten 5-string Banjospieler überhaupt und geniesst selbst im Ursprungsland des Bluegrass, den USA, einen exzellenten Ruf. Rüdiger Helbig spielt Gold Star und hat dort ein eigenes Signature-Banjo. Lassen Sie sich auf seiner Webseite von der einzigartigen Virtuosität bezaubern.
Mythos Adirondack
Mindestens seit drei Jahren ist es wieder in aller Munde. Das Holz, aus dem die Gitarrenträume geschnitzt sind und bei dem Fingerpicker wie Blugrass-Artisten gleichermaßen feuchte Augen bekommen. Adirondack. Was ist dran und vor allem drin, im Holz? Alles nur ein Werbetrick? Wir versuchen ein wenig Licht in das mystifizierte dunkle Schallloch zu bringen.
Zuallererst gilt. Eine wohlklingende Gitarre ist das Zusammenspiel von sehr vielen Faktoren. Wer den Klang ausschließlich von Hölzern abhängig macht, vergißt, dass traditonsreiche Gitarrenbauer und Firmen jahrelange Entwicklungsarbeit in Shapings und Bracings, in Lacke und Polituren investieren, bis wir die gereiften Serienprodukte in Händen halten.
Das gleichnamige Holz wächst in einer Region nördlich und nordwestlich von New York, die unseren Alpen nicht unähnlich ist. Lake Placid, Austragungsort zweier Olympischer Spiele ist der wohl bekannteste Ort der ansonsten relativ einsamen Gegend. Die begehrten Decken stammen von der “Adirondack Red Spruce”, einer Fichte also, deren Holz auf der einen Seite sehr widerstandsfähig ist (es findet im Schiffsbau und bei der Gartenstuhlherstellung Verwendung), andererseits einen exzellenten und ausgewogenen Ton besitzt. Die legendären “Pre-War”-Instrumente waren daraus geschnitzt.
Puristen allerdings, die feinverteile und eng gemaserte Jahresringe erwarten, werden schnell enttäuscht, denn der Abstand zwischen 12 sichtbaren Reifemonaten kann schon mal einen Zentimeter betragen, mineralische Einschlüsse sind ebenfalls keine Seltenheit und führen zu kosmetischen “Ungereimtheiten”.
Wer auf Vintage-Sound steht, der bekommt allerdings wirklich leuchtende Augen und Ohren. Instrumente mit Adirondack Fichtendecke haben wirklich diese kleine besondere Nuance “Mehr”. Mehr Volumen, mehr Attack, mehr Fun.
Natürliche Kräfte drosseln allerdings eine ungebremste Vermehrung von “Adirondacks”. Im 25.000 Quadratkilometer großen Gebiet muss man einfach warten, bis die Bäume groß genung sind und bis sie geschlagen und weiterverarbeitet werden dürfen. Vor wenigen Jahren war es wieder soweit. Was uns dann zum Beispiel Blueridge-Gitarren mit dem berühmten “A” im Modellnamen beschert.
Banjology
Anders als in USA ist die Welt des 5-String Banjo in Europa weitgehend überschaubar. Meint man. Wer allerdings am vergangenen Wochenende durch Aschau reiste, sah gleich dutzendweise Menschen mit diesen merkwürdig und fremdartig geformten Koffern durch die Gegend eilen. Adiaha Bürkmiller (www.banjocamp.de) und Rüdiger Helbig (www.ruediger-helbig.de) hatten ein derartig rasantes Seminar organisiert, dass selbst alte Hasen vor Begeisterung ins Schwärmen kamen. Die Top-Liga internationaler Banjo-Spezialisten war angereist, um den Teilnehmern aus Deutschland, Oesterreich, der Schweiz, Dänemark und den Niederlanden das Picking zu lehren. Charles Wood (einer einer der angesagtesten Banjo-Cracks der Gegenwart), John Dowling (grenzüberschreitend genial), Ned Luberecki (charmant und humorvoll bis in die fünfte Saite) und Rüdiger Helbig (DER Künstler, der das 5-string Banjo in Europa zur "Serienreife" in TV und Radio führte) lieferten über drei Tage ein geniales Workshopprogramm aus Tipps n´ Licks rund um den Ahornkessel. Nicht zu vergessen Stefan Auer, der für eine große Schar von Bluegrassgitarristen verantwortlich zeichnete. Mit dabei. Pro Arte Fine Acoustics und Instrumente von Gold Star und Blueridge. Alle Bilder Volker Lesch www.licht-reise.de 




Bluegrass Workshop in der Bayer. Musikakademie Hammelburg
Für Alle, die bereits Gitarre, Banjo oder Mandoline oder Banjo spielen, ihre Kenntnisse allerdings in einem Power-Workshop vertiefen möchten. Vom 7. bis 9. August in der Bayerischen Musikakademie Hammelburg geben sich mit Jürgen Biller, Rupert Paulik und Oliver Waitze ein hochkarätig besetztes Dozententeam ein Stelldichein. Den Link zum Veranstalter mit allen relevanten Anmeldedaten und -formularen gibt es hier – www.bluegrass-bayern.de. Eine Ausstellung mit Gitarren, Mandolinen und Banjos rundet das Ganze ab.
Jürgen Biller. Der deutsche Banjospieler Jürgen Biller spielt seit etlichen Jahren eine ganz große Rolle bei „4 Wheel Drive“. Biller erlernte das Banjospiel, indem er sich ein paar Jahre im Keller einschloss und erst als Virtuose auf diesem Instrument wieder auftauchte. Er gilt als Autorität auf dem Banjo und ist bekannt für seine Authentizität und seine halsbrecherische Geschwindigkeit.
Rupert Paulik erhielt in frühen Jahren eine klassische Musikausbildung am Violoncello und Klavier und kam Ende der 80er Jahre zur Bluegrass Musik. Nach seinem Auslandsaufenthalt in Aberdeen/Schottland begann er 1999 als Live-Musiker in München zu arbeiten. Bekannt durch eine rege Ensembletätigkeit in diversen süddeutschen Bluegrass Bands, Studioaufnahmen u.a. mit Byron Berline und Rob Ickes, wie auch Produktionen in Funk- und Fernsehen, widmet er sich seit 2003 als privater Musiklehrer und freier Dozent am «Münchner Musikzentrum Musikus» der gezielten Förderung akustischer Musik. Neben dem Instrumentalunterricht für Mandoline, Fiddle, Gitarre und Bass spielt bei ihm das Konzept des Ensemblespiels bzw. Band-Coachings eine wichtige Rolle. Seit 2007 ist er Autor der Fachzeitschrift «Akustik Gitarre» und Gastdozent bei internationalen Workshops.
Oliver Waitze. Seine Leidenschaft gilt den akustischen Formen moderner Musik wie Bluegrass, Zigeuner-Swing, Celtic, New Acoustic Music, brasilianische Musik und DAWG. Sein Spiel ist kraftvoll und zugleich melodiös, seine Spieltechnik atemberaubend. Es spricht für die spielerische Qualität von Oliver Waitze, dass auf allen seinen bisherigen Aufnahmen der weltbekannte Mandolinen-Virtuose David Grisman (DAWG) zu hören ist. David Grisman war so beeindruckt von Oliver’s Virtuosität, dass er ihn einige Male eingeladen hat, um in seinem Quintet mit Joe Craven, Matt Eakle, Enrique Coria & James Kerwin mit zu spielen. Oliver hält Flatpicking – Wochenend – Seminare und präsentiert Michael Hornick’s Shanti-Gitarren auf dem jährlichen Telluride Bluegrass Festival in Colorado, USA.



















